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Gena – Gesunde Nachbarschaft, Engagement nachhaltig verankern

WORUM GEHT ES

Das Projekt Gena – Gesunde Nachbarschaft, Engagement nachhaltig verankern ist das Folgeprojekt von Gesunde Nachbarschaft – In Gemeinschaft älter werden und stärkt die Gesundheit von Frauen und Männern 50+ im Grazer Stadtteil Triester.

Laufzeit: Mai 2018 bis April 2019
Ansprechpartnerinnen:

Christine Hirtl und Elisabeth Hufnagl, Projektleiterinnen
Ulla Sladek und Barbara Predin, Projektmitarbeiterinnen
Rita Obergeschwandner, Öffentlichkeitsarbeit
Frauengesundheitszentrum und Stadtteilzentrum sind Partnerinnen im Projekt und haben dafür die ARGE Gesunde Nachbarschaft gegründet.

 

SubventionsgeberInnen:

Fonds Gesundes Österreich, Stadt Graz Gesundheitsamt, Stadt Graz Wohnungsamt

 

Aktivitäten

  • 50+ Treff neu: Entwicklung einer neuen Struktur und Verankerung des 50+ Treffs im Stadtteil
    Aktuell: Tombola, 11. September 2018
    Der 50+ Treff findet jeden Dienstag statt. In der ersten Stunde gibt es einen offenen Austausch bei Kaffee und Kuchen. Ab 15 Uhr stehen Aktivitäten wie Spiele spielen, Basteln, Ausflüge, Vorträge, Singen, Kochen …
    Die im ersten Projekt entstandenen Angebote werden somit in den 50+ Treff integriert. Ausnahmen sind die Tauschbörse (am 2. Dienstag im Monat nach dem 50+ Treff) und das Nordic Walking (mittwochs).
    Flyer 50+ Treff
  • GastgeberInnen für den 50+ Treff werden gesucht und ausgebildet
    Die GastgeberInnen werden den 50+ Treff in Teams zu zweit organisieren und weiterführen. Das Projektteam stärkt und begleitet sie.
    Faltblatt GastgeberInnen
  • Öffentlicharbeit und Vernetzungsarbeit in und außerhalb des Stadtteils

Tipp: Kurzfilm über das Projekt Gesunde Nachbarschaft — In Gemeinschaft älter werden
Frauengesundheitszentrum und Stadtteilzentrum haben mit dem Vorgängerprojekt den Qualitätspreis Salus erhalten. Zum Preis ist auch ein Kurzfilm über das Projekt gedreht worden, der bei der Preisverleihung gezeigt wurde.
www.gesundheitsportal-steiermark.at/Seiten/SALUS-2017.aspx

Hintergrund

Der Wohnort und das Umfeld haben einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit der BewohnerInnen. Denn Gesundheit wird von Frauen und Männern in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben (Ottawa Charta 1986). Besonders ältere Frauen und Männer profitieren von einem guten Wohnumfeld, da sich ein Großteil ihres Lebens dort abspielt. Sie wissen am besten über ihre Bedürfnisse Bescheid und erkennen, wenn was fehlt. Etwa ein Supermarkt oder eine Apotheke um die Ecke, eine Fachärztin in der Nähe, ein kostengünstiges Bewegungsangebot, ein regelmäßiger Treffpunkt oder ein barrierefreier Zugang in ihr Haus. Daher ist es wichtig, sie bei Initiativen und Projekten einzubeziehen und sie anzuregen, selbst aktiv zu werden und ihr Wohnumfeld mit ihren Ideen mitzugestalten. Denn aktives Altern wirkt sich positiv auf ihre Lebensqualität aus.