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Gesunde Nachbarschaft – In Gemeinschaft älter werden

Das Projekt förderte den Austausch von BewohnerInnen im Stadtteil und ermutigt sie, kostenlose Aktivitäten und Angebote vor Ort zu entwickeln und umzusetzen sowie den Stadtteil nach ihren Bedürfnissen mitzugestalten.

Folgende Aktivitäten haben bis Ende Juni 2017 stattgefunden

50+Treff
Jeden zweiten Dienstag von 14.00 bis 17.00 Uhr hat ein Treffpunkt für Frauen und Männer 50+ aus dem Stadtteil stattgefunden. Neben dem Beisammensein und Plaudern, gab es auch immer wieder spezielle Themen, eine besondere Aktivität oder einen Gast, die/der zum 50+Treff eingeladen wird.

BewohnerInnen 50+ haben 6 Freizeitangebote für BewohnerInnen 50+ initiiert:

Gemeinsam geht’s leichter – mit Josefine Pilz und Gregor Janka
Bei diesem Bewegungsangebot ging es darum, gemeinsam den inneren Schweinehund zu überwinden und sich zu bewegen – etwa beim Nordic Walking. Wer keine eigenen Stöcke hatte, konnte sich im Stadtteilzentrum welche ausborgen. Im Winter stand auch Kegeln am Programm. Im Frühling startete zusätzlich Federball, Boccia und Tischtennis.

Kreativ im Stadtteil – mit Herbert Hotz und Raimund Otitsch
BewohnerInnen des Stadtteils Triester und KünstlerInnen luden einmal im Monat dazu ein, verschiedene kreative Techniken auszuprobieren. Die Materialien wurden kostenfrei bereitgestellt, Vorkenntnisse waren keine notwendig. Außerdem hatten BewohnerInnen des Stadtteils beim Fototreff mit Raimund die Möglichkeit gemeinsam auf Fototour zu gehen, den Stadtteil weiter zu entdecken und ihre Fotokenntnisse zu erweitern. Kameras konnten ausgeliehen werden. Vorkenntnisse waren keine notwendig.

Gemeinsam spielen, gemeinsam sinnvoll Zeit verbringen – mit Herbert Jöbstl und Ingrid Lewald
Einmal im Monat, 14-17 Uhr, trafen sich BewohnerInnen zum Spieletreff im Stadtteilzentrum. Willkommen waren alle, die alte Spiele wie Rommy oder Mensch ärgere dich nicht und Co wiederentdecken und neue Spiele ausprobieren wollen. Das Team hat aber auch ein „Outdoor“-Mensch ärgere Dich nicht- Spiel kreiert, die Figuren sind neu bemalte Gartenzwerge. Im Frühling wurde dieses Spiel im Hermann-Löns-Garten vom Stadtteilzentrum frei zugänglich gemacht.

Ich für dich und du für mich – mit Gertrud Melbler und Branka Jerkovic
Bei der Tauschbörse Ich für dich und du für mich ging es darum, dass sich Nachbarinnen und Nachbarn im Stadtteil (besser) kennenlernen und Leistungen tauschen. Getauscht werden konnten etwa kleine Näharbeiten gegen selbstgebackene Kuchen, kleine Reparaturarbeiten gegen eine Autofahrt, Unterstützung beim Einkaufen gegen Begleitung bei Amtswegen und vieles mehr. Eine Stunde Leistung brachte eine Stunde Gegenleistung.

Wir sind füreinander da – mit Branka Jerkovic und Gertrud Melbler
Bei diesem Angebot kamen zwei Bewohnerinnen aus dem Viertel zum Plaudern vorbei, halfen bei kleinen Erledigungen oder begleiteten zu Terminen. Sie wollen Frauen und Männer 50+, die alleine leben und nicht mehr außer Haus gehen, stärken und unterstützen.

Fotos gesucht – mit Branka Jerkovic und Gertrud Melbler
Gesucht wurden Fotos von Straßen, Häusern, Gärten, Geschäften oder Parks und Fotos über das Leben im Stadtteil, etwa von Festen, Spielen oder Zusammensitzen im Hof. Geplant ist eine Ausstellung im Stadtteil.

Tagung zum Abschluss

Projektzusammenfassung, Stand Jänner 2017
Befragung von BewohnerInnen und DienstleisterInnen vor Ort
Endbericht

Am 21. April 2017 hat die Stadtteilkonferenz Mitreden – Mitgestalten – Mitfeiern in der Pfarre St. Johannes stattgefunden.
Einladung zur Stadtteilkonferenz