Deutsch / English Summary
Text-only-Version
SchriftgrĂ¶ĂŸe + / -
Drucken

Frauen und MĂ€nner gut informieren

Gesundheit hat ein Geschlecht!

Man unterscheidet das biologische Geschlecht („Sex“)  und das soziale Geschlecht („Gender“). Beides hat Einfluss auf die Gesundheit: medizinische und genetische Faktoren ebenso wie gesellschaftliche Rollenbilder und unterschiedlicher Chancen und Belastungen fĂŒr Frauen und MĂ€nner. Beides zu beachten, ist ein QualitĂ€tskriterium fĂŒr Studiendesigns und wissenschaftliche Veröffentlichungen  sowie fĂŒr Gesundheitsinformationen fĂŒr BĂŒrgerInnen. Diese Tatsache schlĂ€gt sich international bereits in zahlreichen Empfehlungen und Regelungen nieder.

Evidenz-, also wissensbasierte Gesundheitsinformationen mĂŒssen zutreffend und passend sein. In Sprache, Bild und Grafik, Inhalt und Beispielen sollen sie die LebensrealitĂ€t und die körperlichen VerĂ€nderungen und Krankheiten von Frauen und MĂ€nnern treffend darstellen, Stereotypen vermeiden und Vielfalt sichtbar machen. Diese vertiefte Verbindung zwischen evidenzbasierter Gesundheitsinformation und geschlechtergerechter Gesundheitsinformation im Bereich der Consumer Health Information fehlt bisher. Österreich setzt damit einen wichtigen Schritt.
Diese vertiefte Verbindung zwischen evidenzbasierter Gesundheitsinformation und geschlechtergerechter Gesundheitsinformation im Bereich der Consumer Health Information ist wichtig.
Kriterien fĂŒr gendergerechte evidenzbasierte Gesundheitsinformation

Zum Weiterlesen: Internationale Vorgaben und Vorbilder fĂŒr frauenspezifische, geschlechtergerechte Forschung, Publikationen, Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsinformationen