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Schlaganfallversorgung von Frauen und Männern in der Steiermark

WORUM GEHT ES

Das Frauengesundheitszentrum wurde von der Gesundheitsplattform Steiermark beauftragt, mögliche Ursachen aufzuzeigen und Handlungsoptionen darzustellen, die zu einer gleichwertigen Versorgung beitragen können. Mag.a Sylvia Groth und Mag.a Ulla Sladek reflektierten dazu die Evaluierungsergebnisse des Reformpoolprojektes, führten eine Literaturrecherche durch und untersuchten Leitlinien und Projektunterlagen.

Jahr: 2011
Ansprechpartnerinnen:

Mag.a Ulla Sladek

SubventionsgeberInnen:

Gesundheitsplattform Steiermark

Die Evaluierung des Reformpoolprojekts Integrierte Schlaganfallversorgung in der Steiermark zeigte Auffälligkeiten und Unterschiede in der Behandlung von Frauen und Männern mit Schlaganfall in der Steiermark.
• Frauen werden seltener als Männer in einer Stroke-Unit aufgenommen.
• Frauen erhalten seltener eine Magnetresonanztomographie als Männer.
• Frauen erhalten seltener eine Thrombolyse als Männer.
• Frauen sind nach einem Schlaganfall stärker behindert als Männer.
• Frauen sterben häufiger an den Folgen eines Schlaganfalls als Männer.

Im Juni 2011 legte das Frauengesundheitszentrum einen 53-seitigen Bericht vor. Nach einer Präsentation im Dezember 2011 beschlossen die Mitglieder der Gesundheitsplattform die Überführung des Projekts Integrierte Schlaganfallversorgung in der Steiermark in den Regelbetrieb unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Untersuchung.
Folgende Empfehlungen sollen umgesetzt werden: Zielgruppenspezifische Informationskampagnen, Schulungen von Health Professionals, Dokumentation und Erfassung aller relevanten Indikatoren, Einbeziehen einer Expertin des Fachbeirats für Frauengesundheit der Gesundheitsplattform des Landes Steiermark, Commitment aller Projektverantwortlichen.