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Gesundheitskompetente MitarbeiterInnen in den Gesundheitseinrichtungen der VAEB

WORUM GEHT ES

Die Versicherungsanstalt f√ľr Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) hat das Frauen¬≠gesund¬≠heitszentrum beauftragt, ein Sensibilisierungs- und Fortbildungs¬≠programm f√ľr die MitarbeiterInnen der Gesundheitseinrichtungen Bad Schallerbach, Bad Hofgastein, Josefhof und Breitenstein sowie f√ľr die Gesundheits- und Betreuungszentren zu entwickeln und durchzuf√ľhren. Ausgew√§hlte MitarbeiterInnen in den Gesundheitseinrichtungen werden im Vorfeld in Form von (Fokusgruppen-)Befragungen beteiligt. Dadurch kann das Fortbildungsprogramm optimal an die Bed√ľrfnisse der MitarbeiterInnen und der Einrichtungen anpasst werden.

Laufzeit: Jänner 2014 bis Dezember 2018
Ansprechpartnerinnen:

im Frauengesundheitszentrum
Projektleitung: Christine Hirtl, christine.hirtl@fgz.co.at, 0316/83 79 98-21
Projektkoordination: Ulla Sladek, ulla.sladek@fgz.co.at, 0316/83 79 98-27
Projektmitarbeit: Veronika Graber (Bildungskarenz) und Marlene Schader

SubventionsgeberInnen:

Im Auftrag der Versicherungsanstalt f√ľr Eisenbahnen und Bergbau (VAEB)
KooperationspartnerInnen: Gesundheit √Ėsterreich GmbH (G√ĖG) und Institut f√ľr Gesundheitsf√∂rderung und Pr√§vention (IfGP)

 

         

Ziele

Ziel des Sensibilisierungs- und Fortbildungsprogramms ist es, dass die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen

  • ein gemeinsames Verst√§ndnis von Gesundheitskompetenz und einer gesundheitskompetenz¬≠f√∂rdernden Einrichtung f√ľr Frauen und M√§nner bekommen,
  • Wege und M√∂glichkeiten erarbeiten, die Gesundheitskompetenz der Versicherten zu st√§rken,
  • eine gemeinsame Haltung zur Beteiligung von Versicherten entwickeln,
  • sich mit den Grundlagen von Shared Decision Making befassen,
  • qualit√§tvolle, evidenzbasierte und geschlechterspezifische Gesundheits¬≠informationen finden und beurteilen,
  • in der Kommunikation mit den Versicherten Techniken zur Steigerung der Gesundheitskompetenz einsetzen,
  • n√§chste Schritte definieren, die nach dem Sensibilisierungs- und Fortbildungsprogramm umgesetzt werden k√∂nnen.

Maßnahmen

Befragung von MitarbeiterInnen: Mittels Fokusgruppen und ‚Äď falls gew√ľnscht ‚Äď einer gesonderten Befragung von √ĄrztInnen wird die Expertise ausgew√§hlter MitarbeiterInnen genutzt, um das Fortbildungs- und Sensibilisierungsprogramm passgenau auf die Bed√ľrfnisse der MitarbeiterInnen und die Bedarfe der Einrichtungen abzustimmen. Erhoben und besprochen werden die Vorerfahrungen der MitarbeiterInnen mit Gesundheitskompetenz und gesundheitskompetenz¬≠f√∂rdernden Einrichtungen, ihre Einstelllung zur Beteiligung der Versicherten, bereits gesetzte Ma√ünahmen und Besonderheiten in der jeweiligen Einrichtung, auf die Bedacht genommen werden muss.

2-t√§giges Fortbildungs- und Sensibilisierungsprogramm zu Gesundheits¬≠kompetenz, gesundheitskompetenzf√∂rdernden Einrichtungen, Shared Decision Making, evidenzbasierter und geschlechterspezifischer Gesundheitsinformation und Grundlagen der gesundheitskompetenzf√∂rdernden Kommunikation mit Versicherten. Nach M√∂glichkeit nehmen daran alle MitarbeiterInnen der Einrichtungen teil, die Kontakt mit Versicherten haben, also alle Mitarbeiterinnen in den Gesundheitsberufen, ausgew√§hlte MitarbeiterInnen der Verwaltung, der K√ľche und der Reinigung sowie das Management.

2-t√§gige Schulung zu Kommunikation mit Versicherten f√ľr MitarbeiterInnen in den Gesundheitsberufen in Zusammenarbeit mit Dr.in Marlene Sator von der Gesundheit √Ėsterreich GmbH.
Die Trainerinnen setzen neben Wissensvermittlung auch reflektierende und beteiligende Methoden ein. Damit st√§rken sie MitarbeiterInnen, Gelerntes auf die eigene Einrichtung umzulegen und passend umzusetzen. Dar√ľber hinaus f√∂rdern sie mit ihrem Ansatz die Zusammenarbeit unter den Gesundheitsprofessionen und zwischen verschiedenen Aufgabenbereichen einer Einrichtung. Denn nur, wenn alle Bereiche zusammenarbeiten und ihren Beitrag erkennen, kann der Weg zu einer gesundheitskompetenzf√∂rdernden Einrichtung gelingen.

 

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