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Gesundheit verträgt keine Gewalt – Hinschauen und Nachfragen hilft!

WORUM GEHT ES

MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen sind mit vielfältigen Formen von Gewalt konfrontiert.
Gewalt zu erkennen und aufzudecken ist nicht leicht und nicht selbstverständlich. Es braucht dafür Wissen und Handwerkszeug sowie institutionelle Unterstützung und entsprechende Rahmenbedingungen.
Ziel des Projektes ist es daher, MitarbeiterInnen und Institutionen des Gesundheitswesens im Umgang mit von Gewalt Betroffenen zu stärken.

Aktivitäten

  • Fortbildungen in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen, im niedergelassenen Bereich und für MultiplikatorInnen durchführen — Fortbildungskatalog mit Fortbildungen ab Juli 2020 zu buchen
  • Das Thema Umgang mit von Gewalt Betroffenen in Ausbildungen der Gesundheitsberufe bringen und damit Studierende und Lehrende erreichen
    Medizinische Universität Graz, Fachhochschule Joanneum, Lehrgänge und Schulen der Pflegeassistenz …
  • Das Thema Umgang mit von Gewalt Betroffenen in bestehende Fortbildungsformate zu bringen Mögliche Formate dafür sind: a:sk Akademie der KAGes, Diplomfortbildungsprogramm der Ärztekammer, Fortbildungen der Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV Landesverband Steiermark, Kongresse …

Informationsblatt zu dem Projekt

Laufzeit: Juli 2019 bis Dezember 2021
Ansprechpartnerinnen:

Christine Hirtl, Projektleitung, 0316 83 79 98-21, christine.hirtl@fgz.co.at
Kerstin Pirker, Projektkoordination, 0316 83 79 98-27, kerstin.pirker@fgz.co.at
Rita Obergeschwandner, Öffentlichkeitsarbeit, 0316 83 79 98-30, rita.obergeschwandner@fgz.co.at

 

SubventionsgeberInnen:

Gesundheit verträgt keine Gewalt — Hinschauen und Nachfragen hilft ist ein Projekt der Gesundheitsplattform und wird im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark vom Frauengesundheitszentrum durchgeführt.

 

 

Warum gibt es dieses Projekt?
MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen sind mit vielfältigen Formen von körperlicher, psychischer, sexualisierter und sozialer Gewalt in verschiedensten Kontexten konfrontiert:

Jede Form von Gewalt hat gesundheitliche Auswirkungen. Häusliche Gewalt ist aufgrund ihrer Dynamik, der Häufigkeit und der vielfältigen gesundheitlichen Kurz- und Langzeitfolgen eine besonders schwere Gewaltform.

Prioritäre Aufgabe des öffentlichen Gesundheitswesens ist, die gesundheitlichen Folgen von Gewalt zu erkennen, Gewalt als Ursache zu identifizieren, Betroffene sensibel zu unterstützen und zu behandeln und an Hilfseinrichtungen weiterzuverweisen (WHO 2013a, 2013b, BMWFJ 2010).

In Ergänzung zu den Opferschutzgruppen stärkt dieses Projekt MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen im Umgang mit von Gewalt Betroffenen.

Über das Vorgängerprojekt
Wir bauen auf den Aktivitäten des Vorgängerprojektes 2017/18 auf: Erstellung eines Fortbildungskataloges, Durchführung von Fortbildungen, Verankerung eines Moduls zu Gewalt im Curriculum des Studiengangs Pflege der Fachhochschule Joanneum sowie Sensibilisierung und Vernetzung von AkteurInnen im Gesundheitswesen.
Zum Vorgängerprojekt