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Gesund älter werden – auch für mich!

WORUM GEHT ES

Das Projekt stärkt Frauen 65+ im Bezirk Bruck/Mürzzuschlag, die von finanziellen und gesundheitlichen Herausforderungen betroffen sind. Sie werden von Anfang an als Expertinnen ihrer Gesundheits- und Lebenssituation beteiligt und mit ihren Bedürfnissen und Wünschen nach Unterstützungsangeboten eingebunden.

Sie gestalten einen 14-tägigen Frauentreffpunkt in Kapfenberg mit, lernen regionale gesundheitsförderliche (Unterstützungs-)Angebote für Frauen 65+ kennen und entwickeln partizipativ Rahmenbedingungen, die ein gesundes und selbstbestimmtes Älterwerden fördern. Mit einer theaterpädagogischen Gruppe geben die Teilnehmerinnen ihrer Zielgruppe eine öffentliche Stimme. Gespräche mit AkteurInnen vor Ort und Öffentlichkeitsarbeit machen auf die Frauen und ihre Anliegen aufmerksam.


Aktuell: Gesunde Treffpunkte für Frauen finden (wieder) statt!

Termine 2021
9. August 2021 • Ausflug auf die Tulzer Alm (bitte um Anmeldung!)
23. August 2021, 10 — 12 Uhr • Gemeinsam Musizieren
6. September 2021, 9 — 12 Uhr • Kreativ- und Theaterworkshop zum
Ausprobieren
20. September 2021, 10 — 12 Uhr • Offenes Programm
4. Oktober 2021, 9 — 12 Uhr • Kreativ- und Theaterworkshop zum
Ausprobieren
18. Oktober 2021, 10 — 12 Uhr • Der Frauentreffpunkt hat Gäste
Weitere Termine: 8.11., 22.11., 6.12. und 20.12.2021 … bis Ende 2022.
Klappkarte Frauentreffpunkt

Kontakt und Information
Sabine Aigner, 0660 80 89 007
Hanna Rohn, 0650 44 16 684


Ziele

  • Frauen 65+ nachhaltig stärken und beteiligen
  • bestehende gesundheitsförderliche Angebote bekannt machen und gemeinsam mit den Frauen neue Angebote entwickeln
  • Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialbereich vor Ort anregen
  • Für gesundheitliche Anliegen von Frauen 65+ eintreten und bessere Rahmenbedingungen anregen und mitgestalten
  • Altersarmut von Frauen öffentlich zum Thema machen

Für wen und mit wem 

  • Frauen 65+ die von finanziellen Herausforderungen betroffen sind und/oder mit gesundheitlichen Problemen leben
  • AkteurInnen im Bezirk, etwa PolitikerInnen, MitarbeiterInnen in Ämtern, ÄrztInnen,
  • AnbieterInnen von Angeboten für SeniorInnen, GesundheitsbotschafterInnen
  • Öffentlichkeit

Aktivitäten

  • Beteiligung und Befragung von Frauen 65+  (abgeschlossen)
  • Sammlung von regionalen gesundheitsförderlichen (Unterstützungs-)Angeboten für Frauen 65+ und Abgleich mit ihren Bedürfnissen (abgeschlossen)
  • Gesundheitsförderliche Briefe zur Überbrückung des Lockdowns (abgeschlossen)
  • Entwicklung neuer gesundheitsförderlicher Angebote
  • Frauentreff alle 14 Tage
  • Theaterpädagogische Frauengruppe
  • Begleitung und Unterstützung von Frauen 65+, die gerne eigene Projekte entwickeln wollen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying
  • Öffentliche Veranstaltungen für Multiplikator*innen

Laufzeit Phase 1: Februar 2020 bis April 2021

Laufzeit Phase 2: Mai 2021 bis Dezember 2022

Laufzeit: Februar 2020 bis Juni 2021
Ansprechpartnerinnen:

 

Projektleitung

Projektmitarbeiterinnen


Zwischenbilanz Juni 2021


SubventionsgeberInnen:

Land Steiermark, Ressort Gesundheit

 

 


Hintergrund

Frauen leben länger als Männer, verbringen aber weniger Jahre davon in guter Gesundheit.
Durch geringeres Einkommen, Berufsunterbrechungen, etwa durch Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, haben Frauen im Alter oft weniger Geld zur Verfügung als Männer.

Finanzielle Herausforderungen können auch krank machen. So weisen 65- bis 79-Jährige mit niedrigem Sozialstatus deutlich häufiger Anzeichen von Gebrechlichkeit und Funktionseinschränkungen im Alltag auf. Depressive Symptome sind in bildungsferneren Gruppen häufiger und auch die kognitive Leistungsfähigkeit ist geringer.

Auch Wohnort und das Umfeld haben einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit von Seniorinnen. Denn Gesundheit wird von Frauen (und Männern) in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben (Ottawa Charta 1986).
Besonders ältere Frauen und Männer profitieren von einem guten Wohnumfeld, da sich ein Großteil ihres Lebens dort abspielt. Sie wissen am besten über ihre Bedürfnisse Bescheid und erkennen, wenn was fehlt.

Durch das Projekt Gesund älter werden — auch für mich wird die Gesundheit von Frauen 65+ gefördert. Sie werden angeregt, aktiv zu werden und gesunde Angebote nach ihren Bedürfnissen mitzugestalten.

Quellen, Zahlen und Fakten