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Gesundheit verträgt keine Gewalt – Hinschauen und Nachfragen hilft!

WORUM GEHT ES

Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen sind mit vielfältigen Formen von Gewalt konfrontiert.
Gewalt zu erkennen und aufzudecken ist nicht leicht und nicht selbstverständlich. Es braucht dafür Wissen und Handwerkszeug sowie institutionelle Unterstützung und entsprechende Rahmenbedingungen.
Ziel des Projektes ist es daher, Mitarbeiter*innen und Institutionen des Gesundheitswesens im Umgang mit von Gewalt Betroffenen zu stärken.

Aktivitäten

  • Monitoring und Weiterentwicklung bestehender Initiativen zur Verankerung des Themas Umgang mit Gewalt in die Ausbildung von Gesundheitsberufen
  • Verankerung des Themas in die Curricula weiterer Gesundheitsberufe sowie in weitere Fort- und Weiterbildungsschienen
  • Fortführen der Vernetzung zwischen Expert*innen und Akteur*innen im Gesundheitswesen und im Gewaltschutzbereich etwa 2 Expert*innenforen
  • Weitere Sensibilisierung der (Fach-)Öffentlichkeit, 2 Fachartikel

Zielgruppen

  • Akteur*innen, Stakeholder und Expert*innen im Gesundheitswesen und im Gewaltschutz (Politik, niedergelassener Bereich, Krankenanstalten, Pflegewesen, Berufsverbände, Politik, Gewalt- und Kinderschutz, Sozialarbeit)
  • Verantwortliche in der Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen und der Sozialarbeit
  • (Fach-)Öffentlichkeit, im speziellen Ärzt*innen, Krankenpflegeberufe, Hebammen, medizinisch-technische Dienste wie Physio- und Ergotherapeut*innen, Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Behindertenfachbetreuer*innen etc.

Laufzeit: Jänner 2022 bis Dezember 2023
Ansprechpartnerinnen:

Christine Hirtl, Projektleitung, 0316 83 79 98-21, christine.hirtl@fgz.co.at
Kerstin Pirker, Projektkoordination, 0316 83 79 98-27, kerstin.pirker@fgz.co.at
Rita Obergeschwandner, Öffentlichkeitsarbeit, 0316 83 79 98-30, rita.obergeschwandner@fgz.co.at

 

SubventionsgeberInnen:

Gesundheit verträgt keine Gewalt — Hinschauen und Nachfragen hilft wird gefördert von Land Steiermark, Ressort Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege sowie Ressort Soziales, Arbeit und Integration.

Warum gibt es dieses Projekt?
Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen sind mit vielfältigen Formen von körperlicher, psychischer, sexualisierter und sozialer Gewalt in verschiedensten Kontexten konfrontiert:

Jede Form von Gewalt hat gesundheitliche Auswirkungen. Häusliche Gewalt ist aufgrund ihrer Dynamik, der Häufigkeit und der vielfältigen gesundheitlichen Kurz- und Langzeitfolgen eine besonders schwere Gewaltform.

Prioritäre Aufgabe des öffentlichen Gesundheitswesens ist, die gesundheitlichen Folgen von Gewalt zu erkennen, Gewalt als Ursache zu identifizieren, Betroffene sensibel zu unterstützen und zu behandeln und an Hilfseinrichtungen weiterzuverweisen (WHO 2013a, 2013b, BMWFJ 2010).

In Ergänzung zu den Opferschutzgruppen stärkt dieses Projekt Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen im Umgang mit von Gewalt Betroffenen.

Link zu den Vorgängerprojekten (Seiten in Arbeit)