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Erfahrungsbericht zum Verhütungsmittel Hormonspirale „Mirena“

Sehr geehrte Vorrednerinnen,

auch ich möchte einige Worte zur Mirena schreiben. Ich habe mir im November letzten Jahres die Spirale unter Vollnarkose legen lassen, da ich es ambulant nicht möglich war. Die ersten 4 Monate hatte ich große Unterleibsschmerzen und Schmierblutungen. Ich fragte mich, ob es die Schmerzen Wert ist. Doch ich hielt durch, da ich ja selbst eine Vollnarkose über mich ergehen lassen habe und der Frauenarzt sagte, dieses gehöre zu der Anpassung des Körpers. Neben den Schmerzen machten sich aber auch andere Probleme bemerkbar. Besonders schwierig für mich, die Kopfschmerzen, die depressiven Verstimmtheiten und das Gefühl nicht mehr zu wissen, was in meinen Körper los ist. So unangenehm die Menstruation für mich auch manchmal war, aber ich wußte die Symptome meines Körpers zu vestehen. Nun, nach 8 Monaten entschloß ich mich, dass dieses nicht meine Verhütungsmethode ist. Als ich dann bei der Frauenärztin war, um mir die Spirale ziehen zu lassen, habe ich mir anhören müßen, dass meine Symptome nicht von der Mirena kommen könnten. Da diese nur lokal wirken würde. Ich habe mir dann etwa 10 Minuten anhören können, auf welche Vorteile ich nun Verzichten würde. Und schließlich war die Mirena ja auch nicht günstig. Ich beharte auf das für mich einzig richtige Argument, mein körperliches und psychisches Wohlgefühl. Ich bin keine Wissenschaftlerin, aber ich lebe mit mir. Und ich bin darüber erschreckt, dass ich mich vor einer Ärztin dafür rechtfertigen muss.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Bericht einer Frau an das Frauengesundheitszentrum, Juli 2013

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