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Erfahrungsbericht zum Verhütungsmittel Hormonspirale „Mirena“

Sehr geehrte Frau Groth,
vielen Dank für den Beitrag in der Sendung *HELP TV*. Die Dame, die die FA. Schering vertrat, empfand ich persönlich als sehr abgehoben.

Ich kann Ihnen was Mirene betrifft nur beipflichten. Ich selbst verwendete Mirena 3 Jahre lang und einen Monat nach dem Einsetzen von Mirena bekam ich Depressionen und Panikattacken. Weiters hätte ich Mirena zu diesem Zeitpunkt als Empfängnisverhütungsmittel nicht mehr gebraucht, da meine Libido auf Null gesunken war.
3 unterschiedliche Frauenärzte kontaktierte ich deshalb und befragte sie, ob Mirena etwas mit meinem Gesundheitszustand zu tun haben könnte. Alle drei (!) schlossen es aus, dass meine Depressionen und Panikattacken etwas damit zu tun haben könnten. – Die plausible Antwort von den dreien war, dass wahrscheinlich in der Partnerschaft etwas falsch liefe……
Ich sagten den drei Frauenärzten, dass ich mit meiner Mensturation vor Mirena nie Probleme hatte und ich beklagte mich über das Ausbleiben meiner Menstruation. Diesbezügliche Sorgen wurden mit dem banalen RAt zurückgeweisen, dass ich froh sein soll, dass ich mich nicht nicht jeden Monat mit der REgel umherschlagen müsste. – Ich fühlte mich, wie Sie sicher verstehen können, absolut nicht ernst genommen.
Da ich von den Ärzten in diesem Punkt nicht ernst genommen wurde, suchte ich ein Frauencafe im Linzer Frauengesundheitszentrum zum Thema Gynäkologie auf; die dortige Frauenärztin Fr. Dr. John stritt es förmlich aber, dass meine Angstzustände mit Mirena etwas zu tun haben könnten; in der Pause kam eine Dame mittleren Alters zu mir und gab mir den RAt die Mirena endlich entfernen zu lassen. Ihr wurde die Mirena auf Grund einer Endomitriose (oder so ähnlich) empfohlen und entwickelte daraufhin eine ähnliche Symptomatik wie ich es beschrieb.
Und wirklich: Seit ich die Mirena entfernen ließ, geht es mir besser und ich fühle mich wieder als Frau, auch die Libido ist wieder zurückgekehrt.
Mit meinem Statement möchte ich Ihre Aussagen in der Sendung einfach nur nochmal untersteichen!
Wenn Sie mich / meine Daten für irgendwelche Zwecke bzgl. Mirena brauchen, tehe ich selbstverständlich sehr gerne zur Verfügung, da Mirena viel *Leid und Sorgen* über mich gebracht hat.

Bericht einer Frau an das Frauengesundheitszentrum, Dezember 2007

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