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Erfahrungsbericht zum Verh├╝tungsmittel Hormonspirale „Mirena“

Ich bin auf der Suche nach „Mirena“ auf Ihre Website gesto├čen und habe mit Interesse die Berichte dazu gelesen. Leider sind die Antworten dazu nicht aufgef├╝hrt, aber alle betroffenen Damen haben mehr oder weniger dieselben Probleme.

Ich (33) habe seit April 2001 diese Spirale, die mir mein Arzt 1. wegen meiner damals sehr starken Monatsblutungen und 2. wegen einer nach der Entbindung bekommenen tiefen Becken-Beinvenen-Thrombose rechts als Verh├╝tungsmittel (Pille nicht mehr ratsam) empfohlen hat. Meine starken und schmerzhaften Blutungen h├Ârten auf, was ich als sehr angenehm empfand.

Seit ca. 1 Monat allerdings leide ich unter migr├Ąneartigen Kopfschmerzen, die ich vorher nie kannte, teils mit ziemlichen Sehschwierigkeiten. Au├čerdem treten auch leichte Schmierblutungen auf, die ich vorher auch nie hatte. Was mir allerdings die meisten Sorgen macht, ist, dass ich massiv an Gewicht zugelegt habe. Ich war nie schlank (um die 85 kg Anfang letzten Jahres), aber ich habe seitdem ├╝ber 10 kg zugelegt, obwohl ich meinen Lebens- und Essensstil nicht ge├Ąndert habe. Des weiteren habe ich mehr und mehr das Gef├╝hl, dass mein Bauch sich immer mehr aufbl├Ąht und leide unter einem st├Ąndigen V├Âllegef├╝hl.

Ich werde demn├Ąchst einen Arzt aufsuchen (mein Frauenarzt praktiziert nicht mehr, so dass ich leider zu einem v├Âllig unbekannten muss) und ich bin gespannt, was er zu meinen Beschwerden sagen wird. Schade, dass Sie Ihre Antworten zu den vorherigen Berichten nicht ver├Âffentlicht haben; ich bin sicher, dass andere Betroffene ebenso neugierig sind zu erfahren, ob Mirena all diese Beschwerden verursacht. K├Ânnen Sie mir vielleicht sagen, ob eine Entfernung der Spirale kostenfrei ist oder ob die auch wieder berechnet wird? Ist da eventuell mit Komplikationen zu rechnen? Das Einlegen war sehr schmerzhaft und ich bin Stunden sp├Ąter kreislaufm├Ą├čig regelrecht zusammengebrochen. Deshalb ist mir doch ein wenig bange, wie es mit Mirena weitergehen k├Ânnte.

Bericht einer betroffenen Frau an das Frauengesundheitszentrum, Oktober 2002

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